Dunholm Garnison – Die Unterkunft

CHRONO „Messerscharf formuliert, schaffen die Anweisungen des Offiziers vom Wachdienst weder Raum für Interpretationen noch für Missverständnis. Bellend verschaffen sich seine Befehle auch in der Unterkunft Gehör und künden vom anstehenden Wachwechsel. Die Vergatterung wird vollzogen. Unbeeinflusst von diesem Prozedere gehen die nicht zum Wachdienst eingeteilten Soldaten dem Tagesdienstplan nach und erhalten den Betrieb aufrecht….der eine mehr, der andere weniger. Raum für Interpretation.“

Dunholm Garnison – Die Unterkunft

Das dritte Gebäude für die Garnison von Dunholm und zugleich das erste (neue) Ausstellungsstück für den anstehenden 5.Berliner SteineWahn. Historisch betrachtet weit vor der Garnison errichtet, zeugt die Architektur der Unterkunft von den lang vergangenen Siedlungszeiten des Nordlandes. Geplant und konstruiert als modulares Gebäude um der (Be)Spielbarkeit und dem Transport gerecht zu werden, lässt sich das gesamte MOC in sechs einzelne Elemente zerlegen. Rund 2000 Steine wurden hier in 50 Stunden Arbeit verbaut. Wobei sich die reine Bauzeit auf ca. 10 Stunden belief. Vielen Dank an Wochenender und Sylon für den regen Gedankenaustausch während der Planungs- und Bauphase.

Dann wollen wir mal:

Dunholm Barracks

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Barbaren Stämme des Loka-Massiv

Barbarian Tribe

„Mein lieber Fahrenswohl, diskutiert weniger und konzentriert euch besser darauf, welch Wissen ich euch diktiere.“

Ein beiläufiges Nicken und der Griff zu Feder und Kiel unterstreichen die Geste der Untergebenheit. Peter Fahrenswohl, Student und Lehrling des Gelehrten Kaspar Henneberg, bereitet sich darauf vor, die Worte seines Lehrers in Papier und Tinte zu verewigen.
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Kaspar Henneberg – Der Kartograf

„Schritt um Schritt bahnt sich der Studierende seinen Weg durch das Unterholz. „Halt…Stopp…Genau da!“ ruft ihm sein Mentor entgegen. Kraftvoll rammt der junge Mann den Markierungspfahl in den Boden, während Kaspar Henneberg seinen Arbeiten an der Karte nach geht. Mit filigranen Zeichnungen hält er die Linie der Markierungsstäbe in seinen Dokumenten fest und scheint im Kopfe Berechnungen an zu stellen.“

Kaspar Henneberg

Kartenzeichner und Lehrer der Kartografie, im Auftrag des König auf Reisen, um die Grenzen des Reiches zu vermessen. Mit einem kleinen Pferdegespann und seinen treuen Begleitern ist er nun schon gut zwei Monde am nördlichen Zipfel des Landes unterwegs, um seinen Auftrag zu erfüllen und seiner Leidenschaft des Kartenzeichnens nach zu kommen. Neben seinen detailreichen Karten ist Henneberg vor allem für seine wissenschaftlich-verrückten Theorien bekannt. Unter anderem behauptet Henneberg die Welt sei eine Kugel und man käme am Ende einer Reise „um“ die Welt immer am Ausgangspunkt an, so man denn immer gerade aus läuft.
Mit dieser Idee ist Henneberg ein willkommener Gast auf adligen Veranstaltungen geselliger Art. Allerdings ist der Klerus nicht besonders gut zu sprechen auf ihn, da seine Theorie nicht konform mit der geistlichen Weltanschauung geht.

An seiner Seite finden sich der Student Peter Fahrenswohl und der Abenteurer Peer Rumstiek.

The Mapper - Der Kartograf

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Handelshaus: Strindberg und Söhne

„Strindberg…Strindberg! Ich kann diesen Namen nicht mehr hören. Mittlerweile kniet jeder Adelsmann in ganz Nordland vor diesem …diesem Krämer. Wo kommen wir denn hin, wenn der Adel sich durch irgendwelche Kaufleute sein Handeln vor diktieren lässt?“ Der Hafenmeister von Wehrhavn nach dem Verlesen des Dekret, welches durch den Bürgermeister verabschiedet wurde und der Strindberg – Flotte erlaubt im Hafen von Wehrhavn ohne der Zahlung von Gebühren zu ankern. „Mit dem Kauf einer alten Mine im Osten des Nordlandes, nahe der … Weiterlesen …

Ankunft in Dunholm

„Skepsis und Argwohn machen sich breit. Die Bewohner Dunholms nehmen die Ankunft der Garnisons-Verstärkung gleichzeitig mit Interesse aber auch Angst zur Kenntnis. Lediglich die Angehörigen der Familie Strindberg scheinen die Arme sinnbildlich auszustrecken und Willkommens-Hymnen zu singen. Vorbei an der alten Weberei, die sich seit einigen Jahren im Besitz der Strindbergs befindet, und weiter in Richtung des Anwesen der Strindbergs, bahnt sich die Truppe ihren Weg. Teile der leichten Kavallerie erwarten die Ankömmlinge bereits. So endet diese Reise und der … Weiterlesen …

Meridische Galeere

Meridian galley 1

Sauber und geräuschlos schneidet der Rammsporn die Wellen, während die Gischt geschmeidig am Rumpf entlang gleitet. Rhythmisch bewegen sich die Ruder. Angetrieben von resignierenden Sklaven die sich ihrem Schicksal ergeben haben.

Ein verschwommenes Flüstern vom Achterdeck gibt Kunde davon, dass der Hohepriester sich in Meditation befindet. Litaneien, gerichtet an seine Götter, verlassen seinen Mund, während die meridische Galeere unaufhaltsam Richtung Norden gleitet.

Die Meridische Galeere

Seit Februar 2012, also seit gut 8 Monaten, baute ich an diesem Modell. Diesmal war es nicht die Geschichte die mich antrieb, sondern das Modell selbst. Nach dem ich, wie oft im Winter, historische Dokumentationen und Bücher studiert hatte, kam mir der Gedanke ein antikes Modell zu erschaffen. Wie genau ich auf die Galeere kam, weis ich nicht mehr. Da ich mich nicht auf ein antikes Volk und seine Bauweise festlegen wollte, habe ich mich lediglich durch verschiedene Kulturen (Ägypten, Rom, Griechenland) inspirieren lassen. Die Geschichte des Volkes der Meridien (abgeleitet von Meridies (lat.)- Süden) wuchs mit der Galeere zusammen.

Fakten:

Meridische Galeere
Länge: 102 Noppen
Breite: 20 Noppen
Steine: ca. 1200
Besatzung: 1 Hohepriester, 10-20 Soldaten, 16 Sklaven (Ruderer)

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